Über das Loslassen - Gedanken&Impulse

Aktualisiert: 24. Juni 2020

Entrümpeln bedeutet, loszulassen. Das ist oft nicht einfach. Das kann eine ziemliche Herausforderung sein. Schier unmöglich. Beängstigend.


Warum eigentlich?



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Erlaube dir, alles loszulassen, das dir nicht länger dient.



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Wenn du loslässt, was dir nicht länger dient, schaffst du Raum, in dem Neues entstehen kann – Dinge, die dir auf deiner Reise dienen, die dich unterstützen und dich tragen.


Erlaube es dir, diesen Raum zu erschaffen.



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Manchmal kann sich loslassen anfühlen wie verlassen werden.


Als würdest du dich selbst verlassen.


Atme tief durch und mache dir bewusst: Du lässt los, was dir nicht länger dient.


Du öffnest Raum. Du bekräftigst das Du, das entsteht.



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Wenn du dich daran machst, loszulassen – Dinge, Glaubenssätze, Überzeugungen und, vielleicht, Menschen – magst du dich verlassen fühlen. Ungeliebt. Ausgesetzt. Das ist okay. Du lässt einen Teil deines Selbst los. Das kann beängstigend sein. Das kann sich anfühlen wie Verlust und Trauer.


Erlaube es dir, diese Gefühle zu spüren. Fühle sie. Drücke sie aus. Lass die Umstände los, lass das Warum gehen, das sie ausgelöst hat und bleibe in der Erfahrung.


Und dann lass sie los.


Denn auch diese Gefühle sind Dinge, die dir nicht länger dienen.


Und du kannst ohne sie weitergehen.



*



Manchmal kann sich der bloße Gedanke daran, materielle Dinge in deinem Besitz loszulassen, absolut unheimlich anfühlen. Du spürst eine Enge in der Kehle, vielleicht, oder dein Herz hämmert. Du willst dich zusammenkauern, dich verstecken. Du fühlst eine eigenartige Kälte, gleich unter deiner Haut.


Manchmal kann sich der bloße Gedanke daran, etwas loszulassen, anfühlen wie sterben.

Verstecke dich nicht vor diesem Gefühl. Erkenne es an. Erkenne an, dass es da ist. Erkenne an, dass es berechtigt ist.


Denn etwas loszulassen, das lange Zeit bei dir gewesen ist, etwas, das deine Energien in sich aufgenommen hat und das Teil deines Lebensraums geworden ist – das ist Verlust. Das ist wie Sterben.


Trauere um das alte Du, das geht.


Atme und erlaube es dir, zu leben.



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Wenn du daran arbeitest, etwas loszulassen – sei es ein materielles Objekt, eine Überzeugung oder ein Glaubenssatz – und es nicht gehen will, du es nicht loswirst oder nur für kurze Zeit, bevor es wiederkommt – dann erfüllt dieses Ding, diese Überzeugung oder dieser Glaubenssatz noch einen Zweck.


Es ist da, um dir etwas über dich selbst zu zeigen, eine Wahrheit, die du bisher noch nicht sehen konntest.


Tritt einen Schritt zurück, atme tief durch und frage dich, was das sein könnte.



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Das Alte loszulassen eröffnet den Raum, in dem Neues entstehen kann.


Wenn du loslässt – was wird in deinem Raum entstehen?



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